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basic picking

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Einer unserer geschätzten Abonnenten hat sich diese Erklärungen gewünscht und – voilá, hier ist der Kurs! Wir beginnen mit der richtigen Anschlagstechnik und Tipps zur Erzeugung eines guten Tons, denn das ist bei jeder Gitarrentechnik wichtig, ob ihr nun mit den Fingern oder dem Plektrum spielt. Unsere Idole kann man meist an ihrem Sound erkennen, darum ist es keine Frage, dass auch wir mit einem guten Sound spielen wollen - der kommt beim Fingerpicking aus den Fingern - ein elektronisches Optimieren des Klangs am Verstärker kann da nur bedingt eingreifen.
Im weiteren Verlauf zeige ich euch einige besonders beliebte Picking-Patterns, die ihr fleißig üben müsst, damit sie den erforderlichen Fluss haben. Diese Zupftechniken verbinden wir mit interessanten Akkorden zu Übungen, die euer Fingerpicking auf ein neues Level heben werden.

Lektion 1Vorstellung

Dauer: min

Vorstellung des Kurses "Basic Picking".

Lektion 2Picking Grundlagen

Dauer: min

Beim Spielen werden die Saiten in Richtung Pickup heruntergedrückt. Damit erzeugt ihr das tieffrequente Attack-Geräusch, dass hier (wie auch beim Spiel mit dem Plektrum) dem Ton Wärme und Tiefe verleiht. Mithlife eines einfachen "Weihnachtslied"-Patterns könnt ihr diese Technik trainieren und auf verschiedenen Stringsettings ausführen. Mit Stringsetting ist die jeweilige Verteilung der Finger (p, i, m und a) auf die Saiten gemeint. Als Standard-Stringsetting wird meist der Daumen (p für spanisch pulgar) für die drei Bass-Saiten E, A und D zuständig sein, der Zeigefinger (i für indice) für die G-Saite, der Mittelfinger (m für medio) für die H-Saite und der Ringfinger (a für anular) für die hohe E-Saite. Ein weiteres beliebtes Stringsetting ist zum Beispiel p für die A-Saite, i für die D-Saite, m für die G-Saite und a für die H-Saite. Oder p für die tiefe E-Saite, i für die g-Saite, m für die H-Saite und a für die hohe E-Saite. Die Wahl des Stringsettings wird meist von der Wahl des jeweiligen Melodietons eures Pickings bestimmt. Im PDF seht ihr einige der vielen möglichen Stringsettings.

Lektion 3Folk-Picking

Dauer: min

Das Folk-Picking heißt auch Travis-Picking, es wurde nach Merle Travis benannt, der diese Technik zu seinem Markenzeichen gemacht hat. Spielt das Folk-Picking über alle Akkorde und alle Stringsettings, die ihr kennt und freut euch an dem schönen Fluss der Noten.

Lektion 4Werner Lämmerhirt

Dauer: min

Eines der Paradestücke für Folk-Picking ist "Anji" von Davy Graham. Der deutsche Fingerpicker Werner Lämmerhirt hat das Stück oft mit einem wunderschönen Intro eingeleitet, das ich euch hier als Übung zeige.

Lektion 5Arpeggio-Anschlag

Dauer: min

Diese spezielle Technik ist (sowohl aufwärts als auch abwärts ausgeführt) eine schöne Methode, eure Akkorde spannender anzuschlagen.

Lektion 6Ringfinger-Workout

Dauer: min

Sollten euch die hier gezeigten Akkorde zu schwer sein, dann spielt diese Übung ohne Akkordwechsel. Ihr könnt dazu einen einfachen Akkord greifen und diesen halten oder auch zwei einfache Akkorde (z.B. C und Am) wechseln. Es geht um den Ringfinger der rechten Hand, der umso mehr trainiert wird, wenn ihr darauf achtet, den Swing-Rhythmus deutlich herauszuarbeiten. Ihr könnt das auch übertreiben und punktierte Achtel und Sechzehntel probieren, dann wird das Pattern noch zackiger und der Trainingseffekt ist stärker.
Viel Erfolg!